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Die Bundesregierung setzt mit ihrem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) neue Maßstäbe.HausHut

Endlich hat man erkannt, dass Energieeffizienz die 2 Säule der Klimawende darstellt. Ohne Energieeinsparung kann die Energiewende nicht funktionieren. Der NAPE definiert im Wesentlichen sektorübergreifende Effizienzmaßnahmen, die allen Akteuren zugutekommen.

Mit den drei Eckpfeiler des NAPE

1.    Die Energieeffizienz im Gebäudebestand voranbringen,

2.    die Energieeffizienz als Rendite- und Geschäftsmodell etablieren und

3.    die Eigenverantwortlichkeit für Energieeffizienz erhöhen,

beschreitet die Bundesregierung einen neuen Weg in der Energieeffizienzpolitik.

Mit den Maßnahmen des NAPE soll es gelingen, einen maßgeblichen Beitrag  zu den Zielen der Bundesregierung zur Steigerung der Energieeffizienz wie auch zur Erreichung des Klimaschutzzieles zu erbringen.  

Was heißt das nun für den Immobilienbesitzer der sein Haus energetisch sanieren will?  Es werden neue Anreize durch Förderprogramme geschaffen:

·         Ergänzt werden die Beratungs- und Informationsangebote durch gezielte finanzielle Anreize, um die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in den verschiedenen Anwendungsfeldern zu ermöglichen. Mit Hilfe der Förderprogramme werden Impulse zu Verhaltensänderungen gesetzt und „Best-Practice"-Beispiele etabliert, die zur Nachahmung anregen.

·         Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm des Bundes ist mit den bei der KfW aufgelegten Programmen zum energieeffizienten Bauen und Sanieren das volumenstärkste Förderinstrument in Deutschland und soll verstetigt, weiterentwickelt und aufgestockt werden. Gefördert werden Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebereich mit im Zins vergünstigten Darlehen zum Teil mit Tilgungszuschüssen oder alternativ mit Investitionszuschüssen

·         Das Marktanreizprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt fördert Investitionen in die Nutzung erneuerbarer Energien vorwiegend im Gebäudebestand sowie Wärmenetze und Speicher, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Auch das spart fossile Energieträger und trägt zugleich zur Erreichung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung bei.

Ab sofort gelten u.a. die folgenden Maßnahmen für die energetische Sanierung:

Energieberatung vor Ort: Diese Beratung wird mit bis zu 800 € für ein EFH/ZFH und bis zu 1100 für ein Mehrfamilienhaus durch das BAFA gefördert. (ab März 2015)

KFW-Zuschuss: Bei Einzelmaßnahmen erhalten Sie als Selbstfinanzierer bis zu  5000€/Wohneinheit als Investitionszuschuss.

Bei der Sanierung zum KFW-Effizienzhaus erhalten Sie je nach Effizienzstand bis zu 18.750 Euro/Wohneinheit als Investitionszuschuss.

KFW-Darlehen: Für die energetische Sanierung können Sie ein Darlehen bei der KFW-Bank beantragen. Der effektive Zinssatz beträgt derzeit 1%.

Bei der Sanierung zum KFW-Effizienzhaus können Sie  je nach Effizienzstand bis zu 16.875 Euro /Wohneinheit als Tilgungszuschuss erhalten.

Qualifizierte Baubegleitung: Eine energetische Sanierung sollte durch einen unabhängigen Energieberater begleitet werden. Für die Baubegleitung können Zuschüsse in Höhe von 50 % Ihrer Kosten für den Sachverständigen (bis zu 4.000 Euro pro Vorhaben) gewährt werden.

Alle Programme der KFW müssen durch einen Sachverständigen genehmigt werden.

Sie wollen mehr wissen? Informieren Sie sich bei der Bürgerberatungsstelle für energetische Fragen der Wärmeschutzpartner in Jever, Moorwarfer Gastweg 48. Dienstags von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr oder Donnerstags von 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung tagsüber unter 04461 7489735

 

 

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